Artfusion
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AUS HEITEREM HIMMEL (UA)
GOODBYE EUROPE III


Eine barocke Science Fiction von Bärbel Strehlau

DREI ANDROIDE NYMPHEN, EIN FISCH, EINE KATHEDRALE, EINE ORGEL UND EIN SCHWARZES LOCH


Premiere: Di, 4.4.2017 / KosmosTheater Wien
Mi, 5.4. – Sa, 8.4. | Di, 11.4. – Do, 13.4. | 19:30 Uhr

Kartenreservierung unter 01/523 12 26 / www.kosmostheater.at / karten@kosmostheater.at / www.wien-ticket.at

Bärbel Strehlau entwirft für den Teil III der Trilogie „Goodbye Europe“ einen poetischen Text, der sich in der Matrix einer barocken Science Fiction anordnet. Die Bühnenmusik kreiert der Komponisten Adam McCartney als Nummern-Oper, in der sich dystopische Zukunftsklänge mit dem kulturellen Erbe europäischer Vergangenheit verweben.

In jeder Vorstellung treten verschiedenen Diskussionsgäste in die Szene, als „aus der Zeit Gefallene“: u.a. Barbara Klein (Intendantin KosmosTheater Wien), Univ.-Prof. Dr. Christian Körbel (Direktor des Naturhistorischen Museums Wien und Meteoritenforscher), Univ.-Prof. Dr. Martin Kusch (Uni Wien, Philosoph, Sozialwissenschaftler), Hanno Settele (Journalist, ORF-Redakteur)


UTOPIE DENKEN ALS ETWAS, WAS FEHLT

Als die Hoffnung auf ein gemeinsames Europa längst verloren war und der Mensch alles Lebenswerte in ein absurdes Nichts verwandelt hatte, erbaute man um das letzte Ölloch der Erde eine Kathedrale. In der Matrix eines sakralen Ortes der Utopie leben drei androide Nymphen und ein Urfisch in symbiotischer Verbindung, um die DINGE NEU ZU DENKEN. Sie sind in der Fiktion eines kollektiven Körpers gefangen, von dem aus sie träumen, sprechen und phantasieren. In diesem kleinen utopischen Kern bewegen sich die Märchen und Mythen europäischer Kultur mit Lichtgeschwindigkeit und entfalten ein dystopisches Bilderbuch.

Menschenseelen sprechen durch die Nymphe und durchwandern den Raum der Zeit, um ihre Schuld loszuwerden / Alterio Spinelli schreibt unentwegt an seiner Vision eines vereinten Europas / Zwei Sonnen provozieren den Störfall / Ein Leibfahnenträger besingt den Aufstieg in sein eigenes Grab/ Ein Attentäter sprengt sich mit geballter Kraft nach Europa /Gäste plaudern mit den Nymphen an einer Festtafel.

Als der Zeitreisende Aljoscha bei den Nymphen auftaucht, gerät die bestehende Ordnung der Androiden durcheinander.

Buch und Inszenierung: Bärbel Strehlau
Komposition: Adam Mc Cartney
Darsteller: Christina Scherrer, Boris Popovic, Maria Spanring, Lise Huber 
Musiker: Nikolaus Feinig (Kontrabass), Adam McCartney (Orgel)
Chor: Elisabeth Schober, Hanna Kessler, Catherine Hapke
Bühnenbild: Stefanie Muther
Kostüm: Diego Rojasortiz
Künstl.Assistenz, dramaturgische Mitarbeit: Wolf Lamsa
Grafik, Design: Emanuel Mauthe
Produktionsleitung und Kommunikation: Simon Hajós 
In Zusammenarbeit: Daniel Gerer (Leiter Europe Direct Wien) und Anna Ignatovich (Institutsvorstand Europäisches Kulturinstitut)  
Dank an: sirene Operntheater, Jury Everhartz

 „Aus heiterem Himmel“ ist eine Produktion von dem Theater- und Kunstverein artfusion, realisiert gemeinsam mit Europe Direct, den Jungen Europäischen Föderalisten sowie dem Europäischen Kulturinstitut. Mit Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien und dem Bundeskanzleramt für Kunst und Kultur sowie dem SKE-Fonds.





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